Versicherung

Ein Glossar zum Geld für Private

Was ist eigentlich eine Versicherung?

Wenn es um Geld geht, versteht man unter Versicherung entweder eine Gesellschaft, die Versicherungen anbietet (Versicherungsgesellschaft) oder den eigentlichen Versicherungsvertrag.

Die Grundprinzipien einer Versicherung sind recht einfach: Ich garantiere Dir eine bestimmte Leistung für den Fall, das etwas vorher Definiertes eintritt und du bezahlst mich dafür. Soweit, so gut. Nach einem Wahrscheinlichkeitsprinzip werden Risiken wirtschaftlich abgesichert und dafür werden Prämien fällig.

Man unterscheidet zwischen zwei grundlegenden Ansätzen einer solchen Versicherung: Entweder beruht die Versicherung auf Gegenseitigkeit (Gegenseitigkeitsversicherung) - dass heißt eine Gruppe von Leuten verspricht sich gegenseitig irgendwas, wenn ein bestimmter, definierter Fall eintritt ("Wenn einer von uns stirbt, sorgen die Anderen für die Nachkommen"). Alternativ dazu kann auch ein Dritter (Eine Versicherungsgesellschaft) diese Aufgaben übernehmen - hier liegt dann das Interesse der Gesellschaft nicht darin, auch die Familie anständig abgesichert zu haben, sondern für die evtentuell eintretende Absicherung Sorge zu tragen und das als Geschäftsmodell zu verstehen. Hier spricht man von "Erwerbsversicherung". Während bei der Gegenseitigkeitsversicherung kein Interesse an einer Gewinnerzielung besteht muss die Erwerbsversicherung nachher etwas in der Kasse behalten - darum geht es ja bei der Dienstleistung.

Wir werden uns auf vermoegensinformation.de auf diese "Erwerbsversicherung" konzentrieren.

In Deutschland gibt es mehrere hundert Gesellschaften, die verschiedenste Risiken absichern. Bei jeder dieser Versicherungsgesellschaften steht für die Versicherung selbst zunächst einmal der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund.

Versichern kann man sich gegen die verschiedensten Risiken.


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